23.11.07

keepin' pace wi' de hippies

Ein gutes Gedeihen der Lichtwurzel muss einhergehen mit einem neuen Verständnis der Kartoffel gegenüber.

und außerdem:

Als ein weiterer Aspekt der Lichtwurzel ist ihre enge Beziehung zur Gemeinschaftsbildung unter Menschen erwähnenswert, zu einem neuen sozialen Impuls. Es machte den Eindruck, als ob die Pflanze für ein gutes Gedeihen ein gemeinschaftliches Miteinander der sie kultivierenden Menschen bedarf.

peace, love and happiness! lichtwurzelsalz, lichtwurzelkaffee und lichtwurzelmüsli finden sie in diesem online-shop.

wir gegen die multis


Den meisten Städtern ist die Herstellung von Lebensmitteln ein unbekanntes Terrain. Es empfiehlt sich da nichts mehr, als ihnen zu raten, Obst und Gemüse selbst anzubauen und das Saatgut selbst zu produzieren. Eigene Erfahrungen über die natürlichen Zusammenhänge könnten zu einer neuen, gesunden Sichtweise verhelfen. Allein die pädagogische Wirkung des eigenen Anbauens auf das Konsumentenverhalten wäre ein ausreichender Grund für ein erneutes Aufkommen von Kleinstlandwirtschaft in Stadt und Land.

dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

22.11.07

advanced cloning technology


hier geht einiges: vegetative vermehrung über stecklinge, umtopfen, wärmespeicherung mit kaputten einweckgläsern. eine technik, die zugleich filigran und einfach, anspruchsvoll und natürlich ist. geht auf jedenfall einfacher als das implantieren von aal-genen in süßmais in der heimischen küche, und außerdem hat man das gute gefühl, ein genetisches duplikat der pfefferminzpflanze aus dem elterlichen garten zu haben.

die nächsten schritte: granatapfelbaum aufziehen und an einer geschützten stelle auspflanzen, dann: satsumas und clementinenbäume auf eine pomeranzen-unterlage pfropfen. ferner: scharfe chillis anbauen und einen kartoffelacker anlegen. später mehr.

21.11.07

dazed an' confused

Der Killer-Stadtautobahnring Nummer 3 in Moskau. Gut, wenn einem das Navigieren durch unübersichtliche Autobahnkreuze durch anschauliche Webseiten erklärt wird.
Schlecht, wenn das trotzdem nichts hilft.

15.11.07

kindchenschema kritisch erweitert

(mehr zum thema -später)

der dalai lama -das menschliche äquivalent zu delphinen und süßen seehunden? man müsste über die parallelen nachdenken, wenn man die zeit hätte. ich glaub nämlich, dass es da welche gibt. gleiches gilt meines erachtens auch für die burma-connection.

12.11.07

gender and politics

auffälligkeit: während im hörfunk häufiger von hartmut mehdorn die rede ist, wird seine stellvertreterin in den meisten aller fälle schlicht suckale genannt. was bedeutet dieser fehlende hinweis auf das geschlecht der betreffenden person? eine versehentliche auslassung? ein diskreter hinweis auf ein neues, ein hybrides managergeschlecht jenseits der engen grenzen von männlich und weiblich? oder alternativ -reine unbeholfenheit im umgang mit der tatsache, dass es sich bei suckale offenbar um die einzige frau unter den über 500 vorstandmitgliedern in den 100 größten unternehmen in deutschland handelt?

egal was -ich find's auf jeden fall sehr interessant.

9.11.07

rockin in the free world



danke erich, danke günther, danke egon, danke helmut.

knüppeln für freedom und democracy


"i'm gonna lay you down on a bed of roses..."

Jon Bon Jovi

(bild so auf die schnelle von welt.de)

8.11.07

vorschlag für architektur-diplomarbeit

so, nun ist es raus: der spiegel berichtet, dass die gewalt zwischen migranten und dt. mehrheitsbevölkerung in den städten zunimmt. aber was sind die stadtplanerischen implikationen?

die gewalt, so veranschaulicht der artikel, schwappt aus den klassischen "unruheherden" am rande der städte in bereiche über, die von der städtischen unterschicht und den "new urbanites", den stadtfreunden neuerer prägung, gemeinsam genutzt werden.

führt man die eingangs genannte diskussion fort, kommt man über kurz oder lang in das folgende dilemma: wie lässt sich das bunte leben in der stadt für die zahlungskräftige, postmaterielle oberschicht gestalten, ohne dass die unangenehmen beieffekte dieses stadtlebens -junkies, prügelnde jugendliche, glasscherben, spritzen, etc.- zur bedrohung werden?
eine teilantwort auf dieses problem gibt in diesem fall das kampfblatt der neuen oberschicht, die zeit: "wir gründen eine schule!" heißt es in einer neueren ausgabe. schon das titelbild zeigt, wer als zielgruppe angesprochen ist: die eltern jener schöner blonder mädchen, die lachend in die kamera blicken.

die abschreckende kulturelle heterogenität der öffentlichen schulen, die in der vergangenheit häufig bei der entscheidung gegen das stadtleben angeführt wurde, gilt durch die institution der privatschule als überwunden. aber reicht das?

ich glaube: nein, das reicht nicht. denkt man die soziale spaltung fort, so gibt es nur eine konsequenz -eine bauliche abschottung der reichen oberschicht im gleichzeitig innerstädtischen kontext. erste wohnungen dieses neuen typus können bereits in st. pauli bezogen werden. kostenpunkt: ca. 250000 euro.

die aufgabe: die typologie auf basis bereits bestehender projekte im intl. kontext weiterentwickeln, und in einer baulücke in st. georg implementieren. eine aufgabe mit zukunft!